dr volker leiss

Unsere Tochter Johanna reitet seit sie knapp vier Jahre alt war (und das sind mittlerweile gute sechs Jahre) bei Sabine. Anfangs in einer eins zu eins Betreuung, später in kleinen Gruppen mit zwei Betreuern, mittlerweile mit einer Reitlehrerin.

Nach wie vor wissen wir Johanna bei Brands sehr gut aufgehoben. Der Unterricht ist vielseitig; im Wechsel werden Dressur, Springen und Reiterspiele geritten. Bei gutem Wetter (und mit erfahrenen Reitern) wird auch schon mal ein Ausritt ins wunderschöne Venn gemacht. Allen ist wichtig, dass die Kinder selbständiges Reiten lernen. Für besonders gut und wichtig halte ich die Tatsache, dass nicht nur Helme sondern auch Sicherheitswesten gestellt werden.

In den Oster-, Sommer-, und Herbstferien bietet das Team Ferienprogramme an. Es ist stets sowohl für Anfänger wie Fortgeschrittene etwas dabei. Johanna hat bereits das Steckenpferd und das kleine Hufeisen gemacht, im Moment bereitet sie sich auf die Prüfung zum Basispass vor. Desweiteren hat sie mehrmals an Mounted Games Trainings teilgenommen, voltigiert ist sie, hat diverse Male Ausritte mit gemacht. Diese Kurse in den Ferien sorgen dafür, dass die Kinder sich untereinander besser kennen lernen und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird.

Als etwas Besonderes erachten wir die familiäre Atmosphäre, den absoluten Zusammenhalt zwischen Älteren und Jüngeren, es gibt keine Neider, wir haben nie erlebt, dass jemand ausgelacht worden ist, dumme Fragen gibt es nicht, es ist selbstverständlich, dass einander geholfen wird.

Seit es die ersten Isländer unter den Schulpferden gibt, ist meine Frau vom „Isi-Virus“ befallen, ganz angetan ist sie von Kiljan. Sobald es eine Lücke im Zeitplan gibt, sitzt sie auf dem Pferd. Johanna hat sich im Sommer in Svört verliebt, sie passen zusammen als würden sie sich schon immer kennen. Seit einigen Wochen gehört die Isländerstute zur Hälfte uns.

Weil ich die Begeisterung meiner beiden Frauen gerne nachvollziehen wollte, habe ich einfach auch einige Reitstunden genommen. – Ich denke ich werde aufpassen müssen, dass mich der Virus nicht auch so heftig trifft…. Die Isländer geben einem wirklich ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens. Außerdem ist es unbeschreiblich zu tölten. Probiert es mal!

Dr. Volker Leiß